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          Kunst aus Anhalt

......wir starten TEIL 1  unserer Reise


in meinem Wohnort ROSSLAU der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert.

200 Jahre freie Elbe.

Mehr dazu später.

Von der Rosslauer Elbbrücke biegen wir ab, hinunter auf die Elbwiesen zwischen Elbe und Mulde.

Schon jetzt müssen sie sich entscheiden, in welche Richtung sie abbiegen wollen.

Ich folge meist dem Verlauf des Elberadwegs nach links.

Wenn sie unter der Brücke hindurchfahren können sie ein erstes Gebäude des Dessauer Fürsten besuchen, das alte Elbzollhaus.

Heute eine sehr schöne Pension und Location für größere Feste und Events.

Für Maler und Fotografen auch interessant, weil man vom glas-überdachten Ausssichtsturm einen traumhaften Blick über Elbe und Elbwiesen einfangen kann.

Besonders in den Stunden wo der Nebel aufsteigt hat man das Gefühl, über den Wolken zu sein.

 Nach links biegt der asphaltierte Radweg ab, mitten hinein in saftige Wiesen mit den typischen Solitärbäumen und Gewässern, welche durch das alljährliche Hochwasser immer wieder gefüllt werden. Diese und ein unweit liegender See sorgen für eine unglaubliche Fülle von Vögeln, Insekten und Amphibien die sich kaum vom Anblick der Durchreisenden stören lassen. fahren weiter bis zum Ende des Asphaltweges, biegen nach links auf den Elberadweg in Richtung Vockerode und Wörlitz ab.

Den Weg nach rechts zur Großmutterbrücke sehen wir später noch auf unsere rRückreise.

Zunächst führt unser Weg noch etwa 1km zum Forsthaus Leiner Berg, einem wunderschönen Holzhaus auf einem Feldsteinsockel. Man könnte meinen, man sei plötzlich in der Schweiz. Die kleine Pension mit öffentlichem Ausschank lädt zur Erholungspause ein, ehe wir uns auf den Weg zu weiteren Entdeckungen begeben.

Ich will ja nicht drängeln, aber es gibt noch so viel zu sehen !

Weiter geht`s. Kurz hinter dem Forsthaus führt der Weg über eine kleine Brücke schnurgerade aus zwischen Platanen  und Eichen vorbei an weidenden Kühen unter den Solitäreichen bis hin...

 ... zu einem weißen Tor. Dies ist der Eingang zu einem Ort der Stille mitten im Wald. Von weitem schon sieht man die Solitude weiß leuchten. Eine Aufschrift am Giebel verrät. Schon der Dessauer Fürst war zur Erholung dort. Noch vor wenigen Jahren war dies eine Ruine. Dank der Dessauer Rotarier  hat sie ihr ursprüngliches Aussehen wieder.

Als Kind war ich mit meiner Familie dort häufig, wenn wir nach Wörlitz fuhren. Die Solitude ist mir nicht so in Erinnerung geblieben. Aber noch heute steht eine Sitzbank um die riesige Eiche von der aus man über den alten Anlegeplatz der fürstlichen Schiffe zur Elbe sehen kann.

Ein Stück des Weges  durchqueren sie ein Ziegeltor, welches auf uns Kinder immer wie eine alte Raubritterburg wirkte. Fahren sie weiter auf de Elberadweg vorbei an Vockerode.

Die Strecke bis nach Wörlitz wird gesäumt von herrlich duftendem Flieder, tollen Elbblicken und mystischen Wallwachhäusern.

Am Ende des Weges öffnet sich schon der Blick nach Wörlitz.

Schon von Weitem leuchtet die Neugotische Kirche. Je näher sie kommen, tauchen sie ein in eine englische Parklandschaft, die in ihrer Ausdehnung, Vielfalt und vor allem Aufklärung einmalig ist. Wie schon zur Zeit des Dessauer Fürstenhauses sind der Park und die darin befindlichen Schlösser, Brücken und Naturparadiese für Jedermann offen und gerade für Fotografen und Maler Unerschöpflich .

Hier endet unsere erste gemeinsame Etappe! Wenn sie mögen, folgen sie mir demnächst auf anderen Wegen zurück und entdecken Gutes zwischen Wörlitz und Dessau und mehr über die Historie meiner anhaltischen Heimat.

Einige Bilder vom TEIL1 der Reise finden sie HIER !



Wenn sie nicht nach Wittenberg weiter fahren, können sie auch die Rückreise nach Dessau beginnen.

Schön ist, das sie dann weiteres Schönes entdecken können, was sie auf der Hinfahrt nicht gesehen haben. Aber lassen sie sich überraschen...!

......hier beginnt TEIL2 der Augenreise

Erinnern sie sich ?

Auf der Hinfahrt nach Wörlitz sind wir an der "GROSSMUTTERBRÜCKE" nach links in Richtung FORSTHAUS LEINER BERG abgebogen.

Jetzt können sie an dieser Elberadwegkreuzung geradeaus über die Großmutterbrücke fahren.

Wenn sie Glück haben, entdecken sie am frühen Morgen von der Brücke aus den scheuen Eisvogel. Beim Malen und Zeichnen ist er mir mehrmals begegnet.

Kurze Zeit nach dem Passieren der GROSSMUTTERBRÜCKE kommen sie an einen kleinen steinernen Ruheplatz. Dort befindet sich der Abzweig in das LUISIUM, benannt nach dem Sitz der Fürstin Luise,in dem sie berühmte Dichter und Gelehrte empfing.

Da ich ihnen meine Geburtsstadt Dessau noch näher vorstelle, hier nur ein kurzer Blick...

Von hier aus fahren sie nach ca.500 m über die neu erbaute Jagdbrücke über die MULDE.

Genießen sie von dort aus schöne Ausblicke auf die Muldaue. Beliebt ist es, die großen Doradenfische zu füttern und zu beobachten.

Kurz hinter der Brücke fahren sie am Landhaus weiter geradeaus ......

........und am Ende des Weges nach rechts ab.

Vor ihnen öffnet sich das Böhmenhau, eine ehemalige Heuwiese mit schönen Solitäreichen.  Die unter Denkmalschutz stehende Eiche vor der Brücke ist übrigens Teil einer Eichenallee die auf einem historischen Gemälde aus der Zeit des Dessauer Fürsten zu sehen ist.


Fahren sie unter der Brücke hindurch und nehmen sie den Schwung der Abfahrt mit, denn hinter der Brücke beginnt eine kleine Hügellandschaft, die WALLWITZBERGE mit dem gleichnamigen See und der künstlichen Burgruine .

Sie sind jetzt im GEORGENGARTEN. Auf dem Wall, der zu Hochwasserschutzzwecken etwas kleiner schon zu Zeiten des Dessauer Fürsten errichtet wurde fahren sie weiter am Elbpavillion und dem Leopoldshafen vorbei....

Nach kurzer Fahrt erreichen sie das KORNHAUS, einem ersten Bauhausbau der Bauhausstadt Dessau von denen ich ihnen später mehr zeigen werde.

Am Kornhaus entlang geht unsere Reise zur letzten Station für heute.

Sie kommen zum Kühnauer Landschaftspark mit dem künstlich angelegten Weinberg, weiteren alten Solitäreichen, dem See in dem ich das schwimmen erlernte und der Kirche hinter der sich der Sitz der Verwaltung des Gartenreich -Vereins befindet.

Bis demnächst ! Wenn sie wollen begeben sie sich hier mit mir auf die 3. Reiseroute.

Sie führt uns ausführlicher in meine Geburtsstadt Dessau.